Meike Baasen

Parkstraße
28209 Bremen


Liebe Anwohnerinnen und Anwohner in Schwachhausen,

Für die kommende Bürgerschaftswahl habe ich mich sowohl für die Bürgerschaft als auch für den Beirat als Kandidatin beworben. Inzwischen merke ich, dass mein Herz eigentlich ganz stark für die Beiratskandidatur schlägt. Denn Beiratsarbeit ist eine wichtige Säule für die Stärkung und Entwicklung eines Stadtteils. 

Seit vier Jahren engagiere ich mich bereits als SPD-Vertreterin im Beirat Schwachhausen für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Ich mache das mit großer Freude und Durchsetzungskraft und hoffe, dass Sie mir Ihr Vertrauen erneut aussprechen und mich als Kandidatin für den Beirat wählen.
Schwachhausen ist ein Stadtteil mit hoher Lebensqualität und einer gut ausgebauten Infrastruktur. Viel Grün, ruhige Wohnstraßen mit vielen denkmalgeschützten Wohnhäusern, eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung durch den öffentlichen Nahverkehr und der Ausbau von sicheren Rad- und Fußwegen kennzeichnen den Stadtteil. 

Das zu erhalten und auszubauen ist ein wichtiges Ziel für die SPD im Beirat. Darum werden wir

  • kleinere und mittlere Unternehmen im Stadtteil fördern,
  • ein Parkraumkonzept umsetzen, das alle TeilnehmerInnen am Straßenverkehr berücksichtigt,
  • die Schaffung von mehr Ganztagsplätzen in Krippe, Kita und Grundschulen und die Stärkung des Standortes Fritz-Gansberg-Straße vorantreiben,
  • das Erhaltungskonzept für historische Häuserfronten und Straßenzüge ausweiten.

 
Meine Hauptanliegen sind Bildungsfragen. Stehen genügend Krippen-, Kita- und Schulplätze im Stadtteil zur Verfügung? Wie sieht es aus mit der Nachmittagsversorgung von Grundschulkindern in ihrer Schule? Ich meine, dass besonders junge Schulkinder auch nachmittags unbedingt in ihrer Einrichtung bleiben sollten, wenn ihre Eltern arbeiten. Im Anschluss an die Schule in eine andere Einrichtung wechseln zu müssen, ist da nicht zumutbar.

Schwachhausen wächst, es gibt immer mehr Familien mit Kindern. Wir brauchen in den nächsten Jahren in Schwachhausen weitere Plätze an Krippen und Kitas, Grund- und Oberschulen bzw. an den Gymnasien. Dafür habe ich mich in den letzten Jahren als Beiratsmitglied eingesetzt und Eltern und Schulen unterstützt und werde es weiterhin tun.
Die Sanierung des Förderzentrums an der Fritz-Gansberg-Straße ist ein weiteres bildungspolitisches Ziel.

Mein bildungspolitischer Leitsatz ist:
Jedes Kind, jeder junge Mensch hat ein Recht darauf, seine einzigartigen, individuellen Potentiale bis an seine Grenzen hin zu entwickeln. Dafür müssen Bildungseinrichtungen von der Krippe an ausgestattet sein. Bildung ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben in unserer Gemeinschaft.

Auch Fragen der Verkehrsberuhigung und -sicherheit sind für mich von hoher Bedeutung. 
Ich freue mich sehr darüber, dass der Unfallschwerpunkt „Am Stern“ durch die Umbaumaßnahmen für Auto- und Fahrradfahrer einfacher zu befahren ist. 

Die Situation der Fahrradstraße Parkallee hat mich lange beschäftigt. Ich verhehle nicht, dass mir ein gut ausgebauter und auch für Fußgänger sicherer Fahrradweg neben dem Fußweg die liebste Lösung gewesen wäre. Die Entscheidung ist anders gefallen - nun arbeite ich konstruktiv an einer praktikablen Lösung im Straßenbereich mit.

Die Parkplatzsituation im Stadtteil wird auch in den nächsten Jahren ein Schwerpunktthema sein. Hier befürworte ich realistische Lösungen, die möglichst die Interessen aller Beteiligten am Verkehr berücksichtigen. Im Zweifel gilt für mich: Das schwächste Glied in der Kette muss gestärkt und geschützt werden. Vorfahrt für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen!
 
Der öffentliche Nahverkehr ist ein wichtiger Player im Stadtteil, sowohl was den Klimaschutz angeht wie auch die schnelle und unkomplizierte Erreichbarkeit der Zielpunkte. Darum bin ich für eine bessere Taktung der Busse und Bahnen in Stoßzeiten.